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I.MANUAL/Hauptwerk |
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Prinzipal |
8´ |
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Holzflöte |
8´ |
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Oktave |
4´ |
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Rohrflöte |
4´ |
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Quinte |
2 2/3´ |
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Terz |
1 1/3´ |
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Waldflöte |
2´ |
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Superoktav |
2´ |
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Mixtur 3f. |
1 1/3´ |
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Trompete |
8´ |
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Tremulant |
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II.MANUAL/Schwellw. |
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Gedeckt |
8´ |
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Gambe |
8´ |
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Prinzipal |
4´ |
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Blockflöte |
4´ |
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Oktave |
2 ´ |
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Terz |
1 3/5´ |
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Sifflöte |
1 1/3´ |
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Oktävlein |
1´ |
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Dulzian |
16´ |
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Oboe |
8´ |
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Tremulant |
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PEDAL |
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Subbaß |
16´ |
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Prinzipal |
8´ |
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Gemshorn |
8´ |
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Nachthorn |
4´ |
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Fagott |
16´ |
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Koppel II/I |
Koppel I/P |
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Koppel II/P |
Zimbelstern |
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Nachtigall |
Rauschwerk |
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Beschreibung der neuen Kampherm-Orgel in Friedrichsdorf |
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Bei dem neuen Instrument handelt es sich um eine vollmechanische Schleifladenorgel. Der Orgelprospekt ist nach dem Werkprinzip aufgegliedert. Oben in der Mitte der Orgel befindet sich das Hauptwerk mit einem Prinzipal 8’ im Prospekt. Darunter befindet sich das Schwellwerk mit sichtbaren Schwelljalousien. Rechts und links daneben ist das Pedalwerk in C- und Cs-Seite aufgeteilt. Das Pedalwerk ist ebenfalls mit einem Prinzipal 8’ im Prospekt ausgestattet. Der Spieltisch steht mit Blick zur Orgel etwa 1,7 m vor dem Orgelgehäuse entfernt. Das voll massive Eichenholzgehäuse dient auch als Tragewerk für Windladen und Pfeifen. Die massiven Windladen sind mit Stoßbälgen und Drucktasten zum Zungen stimmen ausgestattet. Der Winddruck wird mit einem hinter dem Orgelgehäuse positionierten Schleudergebläse (14 m³/min) und zwei großen Magazinbälgen erzeugt. Die Spielmechanik besteht aus feinen Fichtenabstrakten, Winkelchen und Ärmchen aus Weißbuche sowie aus Edelstahlwellen und Ledermuttern zum Regulieren. Die gesamte Mechanik verläuft durch ein begehbares Podium, das Gehäuse und Spieltisch verbindet. Die Schwellermechanik ist mit einem degressiven Verlauf eingerichtet, das ein gleichmäßiges Crescendo möglich macht. Die Pfeifenmensuren sind dem Raum entsprechend bemessen. Die übernommenen Pfeifen aus der alten Orgel wurden durch Mensurverschiebung entsprechend angepasst. Die Pfeifen wurden in einem ausgeglichenen Verhältnis von Fußloch, Kernspalte, Aufschnitt und Kernstichen intoniert. Das Instrument wurde leicht ungleich schwebend bei 18° und Kammerton a 440 Hz gestimmt. Als besondere Extras sind der Zimbelstern, die Nachtigall und das Rauschwerk zu erwähnen. Die Nachtigall und der Zimbelstern werden über ein Windrad mit einem entsprechenden Mechanismus betrieben. Das Rauschwerk ist eine vom Spieltisch zu betätigende Schublade mit hochprozentigem Inhalt. |