Hamm Norden

Hauptwerk

Quintade 16’

Prinzipal 8’

Rohrflöte 8’

Oktave 4’

Waldflöte 2’

Sesquialter 2f. 2 2/3’

Mixtur 4-5f. 1 1/3’

Trompete 8’

Brustwerk

Holzgedeckt 8’

Blockflöte 4’

Prinzipal 2’

Quinte 1 1/3’

Zimbel 3f. 1/4

Regal 8’

Tremulant

Pedal:

Subbaß 16’

Prinzipal 8’

Rohrpommer 4’

Rauschpfeife 4f. 2 2/3

Fagott 16’

 

Manualkoppel

Pedalkoppel I

Pedalkoppel II

Die Orgel in der evangelischen Johanneskirche zu Hamm wurde 1959 als sogenannte neobarocke Werkorgel von der Werkstatt Kemper, Lübeck erbaut. Das Konstrukt der Orgel bestand aus einem an der Kirchenwand einzementiertem Metallgerüst. Das alte Gehäuse wurde sozusagen verkleidend um das Werk herum gebaut.

  • Durch das Vorziehen der Orgel wurde der  Gehäuseneubau notwendig,weil die Stabilität ohne die Kirchenwand hinfällig war  Dabei wurde die Form des Untergehäuses statisch verändert (siehe Bildergalerie). Das neue Orgelgehäuse wurde aus massivem Kiefernholz gefertigt, gebeizt und mit Hartöl und Heißwachs endbehandelt.
  • Die Ton- und Registertraktur wurde unter Verwendung der brauchbaren Kemper-Teile erneuert. (neue Manualtasten, neue Holzabstrakten, neue Lager, neues Registergestänge usw.)
  • Die komplette Windanlage wurde innerhalb des neuen Gehäuses erneuert. (4 neue Bälge, neues Gebläse mit schallgedämmten Kasten, neuer Tremulant usw.)
  • Die Windladen wurden gründlich revidiert, indem die verschlissenen Dichtmaterialien sowie die Bleipulpeten erneuert wurden.
  • Das Pfeifenwerk wurde mit großem Aufwand renoviert. Viele Pfeifen wurden mit Stütznähten an den Labien stabilisiert, Pfeifendeckel wurden erneuert, Zungenbecher wurden angelängt und viele kleine Schäden wurden repariert.
  • Die Intonation wurde streng nach den neobarocken Parametern korrigiert. Der zeittypische Klang wurde ganz Bewusst beibehalten.
  • Die Stimmtonhöhe wurde um etwa acht Herz auf den üblichen Normalwert herabgesetzt.